
Hans Hemmert begann als Bildhauer, der mit Stahl arbeitete, doch irgendwann wurde ihm dessen Gewicht zu viel. Sein Körper litt darunter, und der Lagerraum wurde knapp. Seine Lösung war ungewöhnlich: Luftballons. Selbst Werke, die groß genug waren, um eine ganze Ausstellungshalle zu füllen, passten einmal entleert in einen einzigen Koffer. Seine ikonischen zitronengelben Menschenfiguren, monumental in ihrer Größe, ließen sich zu tragbaren Formen zusammenfalten.
Gelb war kein Zufall. Für Hemmert erinnerte es an die Sonne, an Gold und an die vergoldeten Barockkirchen seiner bayerischen Kindheit. Luft statt Solidität, Vergänglichkeit statt Beständigkeit – auf spielerische Weise stellte er die Vorstellung infrage, dass Skulptur schwer und dauerhaft sein muss. Sein Werk hinterfragte die grundlegenden Annahmen darüber, was Bildhauerei sein kann.
Traurigerweise werden Hans Hemmerts Ballons nie wieder aufgeblasen werden. Doch seine Vision, aus den leichtesten Materialien monumentale Präsenz zu schaffen, lebt weiter. Wie in jenem Moment, als er die Überzeugung umstieß, dass Skulptur immer schwer sein muss, bleibt sein Vermächtnis schwerelos.
Gelb war kein Zufall. Für Hemmert erinnerte es an die Sonne, an Gold und an die vergoldeten Barockkirchen seiner bayerischen Kindheit. Luft statt Solidität, Vergänglichkeit statt Beständigkeit – auf spielerische Weise stellte er die Vorstellung infrage, dass Skulptur schwer und dauerhaft sein muss. Sein Werk hinterfragte die grundlegenden Annahmen darüber, was Bildhauerei sein kann.
Traurigerweise werden Hans Hemmerts Ballons nie wieder aufgeblasen werden. Doch seine Vision, aus den leichtesten Materialien monumentale Präsenz zu schaffen, lebt weiter. Wie in jenem Moment, als er die Überzeugung umstieß, dass Skulptur immer schwer sein muss, bleibt sein Vermächtnis schwerelos.







