
Für Herbst/Winter 2018 beschwor Comme des Garçons Homme Plus Figuren direkt aus den Seiten von Comic-Heften auf den Laufsteg. Kopfbedeckungen in Form von Dinosauriern und Teufeln, die die Köpfe der Models zu verschlingen schienen, wurden zur einprägsamsten Signatur der Show. Rei Kawakubos dekonstruktivistische Schneiderkunst traf in dieser Saison auf Comic-Prints und brachte surreale Charaktere hervor, die sich konventionellen Mode-Narrativen widersetzten.
Jacken mit blauen Punktmustern, durchzogen von weißen Streifen und kombiniert mit grotesken Kopfbedeckungen, demonstrierten eine exquisite Balance zwischen dem Makabren und dem Humorvollen. Die von Dinosaurierschädeln inspirierten Kopfstücke überstiegen bloße Accessoires – sie funktionierten als skulpturale Objekte, die die Identität des Trägers vollständig verwandelten. Dies exemplifizierte die langjährige Philosophie von Comme des Garçons, den menschlichen Körper durch Kleidung neu zu interpretieren, bis an die konzeptuelle Grenze getrieben.
Die Modewelt lobte diese Kollektion für ihren einzigartigen Ton – düster, aber niemals bedrückend. Die Fähigkeit, Satire und Witz in beängstigenden Bildern zu erkennen, war Kawakubos intellektuellem Ansatz zu verdanken. Indem sie Comic-Bildsprache, einen popkulturellen Code, durch Handwerkskunst auf Haute-Couture-Niveau erhob, bewies die Kollektion, dass Mode über Kleidungsstücke hinausgehen und zu narrativem Storytelling werden kann.
Sechs Jahre später wird diese Kollektion unter Archiv-Enthusiasten noch immer als einer der experimentellsten Momente von Comme des Garçons gefeiert. Models in Monster-Kopfbedeckungen verwischten die Grenze zwischen Modenschau und Performance-Kunst und stellten fundamentale Fragen über den Akt des Sich-Kleidens selbst. Die unkonventionelle Schneiderei, verspielten Prints und theatralischen Kopfstücke schufen ein Universum, in dem Mode zum Medium für fantastische Transformation wurde.
Jacken mit blauen Punktmustern, durchzogen von weißen Streifen und kombiniert mit grotesken Kopfbedeckungen, demonstrierten eine exquisite Balance zwischen dem Makabren und dem Humorvollen. Die von Dinosaurierschädeln inspirierten Kopfstücke überstiegen bloße Accessoires – sie funktionierten als skulpturale Objekte, die die Identität des Trägers vollständig verwandelten. Dies exemplifizierte die langjährige Philosophie von Comme des Garçons, den menschlichen Körper durch Kleidung neu zu interpretieren, bis an die konzeptuelle Grenze getrieben.
Die Modewelt lobte diese Kollektion für ihren einzigartigen Ton – düster, aber niemals bedrückend. Die Fähigkeit, Satire und Witz in beängstigenden Bildern zu erkennen, war Kawakubos intellektuellem Ansatz zu verdanken. Indem sie Comic-Bildsprache, einen popkulturellen Code, durch Handwerkskunst auf Haute-Couture-Niveau erhob, bewies die Kollektion, dass Mode über Kleidungsstücke hinausgehen und zu narrativem Storytelling werden kann.
Sechs Jahre später wird diese Kollektion unter Archiv-Enthusiasten noch immer als einer der experimentellsten Momente von Comme des Garçons gefeiert. Models in Monster-Kopfbedeckungen verwischten die Grenze zwischen Modenschau und Performance-Kunst und stellten fundamentale Fragen über den Akt des Sich-Kleidens selbst. Die unkonventionelle Schneiderei, verspielten Prints und theatralischen Kopfstücke schufen ein Universum, in dem Mode zum Medium für fantastische Transformation wurde.



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