We are food — Cover

We are food

Eine provokante Auseinandersetzung mit dem Körper als konsumierbarer Materie, inszeniert durch transparente Verpackung und rohe, texturierte Oberflächen. Das Model sitzt auf einer nackten weißen Bühne, die Beine stecken in kniehohen Stiefeln, umhüllt von zerknitterter Klarsichtfolie – eine Anspielung auf Supermarktregale. Das Oberteil besteht aus einem transluzenten, kohlblattartigen Material in Beige, das von einer Schulter rutscht, organisch zerknittert in der Form, während das Make-up in tiefem Bordeauxrot und grafischem Eyeliner den Blick fixiert. Das Licht ist kalt und klinisch, wirft scharfe Schatten, die die Figur mit fast chirurgischer Präzision modellieren. In einem weiteren Bild ist fallendes blondes Haar mit durchsichtigen Tropfenornamenten besetzt und bildet einen Schleier, der von Konservierung, Schutz und Kommodifizierung spricht. Die Strecke, entstanden mit PEÑA LAB, Agustina Agronina und Alejandro Madrid, löst die Grenze zwischen Nahrung und Objektifizierung, Appetit und Identität auf.

Originalbeitrag auf Instagram ansehen 🔒 Dieses Editorial öffnet sich ab der PREMIUM-Mitgliedschaft →
DOWNLOADS
Der Download von Covern und Logo-Bildern ist Standard-Mitgliedern vorbehalten.
Beteiligte Kreative können ihre eigene Arbeit kostenlos herunterladen.
Abonnieren →Anmelden
Nur für private, nicht-kommerzielle Nutzung

Häufige Fragen

Wer hat an We are food mitgewirkt?

PEÑA LAB, Agustina Agronina, Alejandro Madrid und viele weitere Kreative haben kollaboriert und ein konzeptuelles Styling geschaffen, das die Grenzen zwischen Essen und Körper, Konsum und Begehren aufhebt.

Was ist das Konzept dieses Editorials?

Die provokante These vom konsumierbaren Körper wird in transparenter Folie und der Textur roher Lebensmittel inszeniert: durchsichtige Plastikfolien-Boots und wie Kohlblätter zerknitterte transparente Materialien visualisieren die Dualität von verpackter Existenz und kommerzialisierter Identität.