STREW — Cover

STREW

Rote Tomaten schweben in körperlosen Händen über einem weißen Gartentisch, übersät mit Karotten, Blumenkohl und schwarzem Kochgeschirr – eine surreale Choreografie um eine platinblonde Figur in zarter Bluse mit botanischem Print und beigem Schleier. Die Kulisse – bewölkter Himmel, verschwommene grüne Felder, rustikale Gemüsebeete in der Ferne – liest sich wie ein pastorales Tableau, durchbrochen von Ritual. Im nächsten Bild erscheint sie in tiefgrüner Jägerweste über knackig weißem Hemd mit voluminösen Ärmeln, gekrönt von einem goldenen, heiligenscheinartigen Kopfschmuck, ein rehbraunes Kaninchen an die Brust geschmiegt. Die Palette bleibt gedämpft: Elfenbein, Moos, Rost und Ocker, alles weichgezeichnet durch Filmkorn und diffuses Tageslicht. Requisiten werden zu Protagonisten: die Pfanne, der Mörser, das Brotlaib, das verstreute Gemüse – arrangiert in kalkulierter Beiläufigkeit. Der Effekt changiert zwischen monastischem Festmahl und zeitgenössischem Volksmärchen, in dem Zubereitung zu stiller Zeremonie wird.

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Häufige Fragen

Wie ist das visuelle Konzept des STREW-Editorials aufgebaut?

Auf einem weißen Tisch im Freien liegen verstreut Tomaten, Karotten und Blumenkohl, während mehrere Arme jeweils eine Tomate halten und so einen surrealen Rhythmus erzeugen – eine Inszenierung, in der alltägliche Zutaten auf rituelle Stilistik treffen.

Welche Styling-Elemente werden in diesem Editorial eingesetzt?

Platinblondes Haar mit beigem Schleier, Bluse mit Botanical-Print, dunkelgrüne Weste und weißes Hemd sowie ein goldenes Heiligenschein-Headpiece interpretieren das Festmahl im mittelalterlichen Kloster zeitgenössisch und schaffen eine pastorale Stimmung.