ODE TO EXTRAVAGANZAS
Smaragdgrüne Tropfen schwingen an verdrehten Goldketten, die die Stirn umfangen, während ein einzelner Schwung olivgrünen Satins über nackte Schultern fällt – Schmuck als Architektur, Ornament auf zeremoniellen Status gehoben. Unter gleichmäßigem Studiolicht vor warmen, neutralen Hintergründen fotografiert, paart die Editorial maximalistischen Schmuck mit reduzierten Stoffsilhouetten und lässt Metall und Kristall jedes Bild dominieren. Das Styling von Chrisa Vertsioti schichtet komplexe Kopfbedeckungen – teils Krone, teils Schleier – über streng zurückgekämmtes Haar von Daria Babenko und rahmt das Gesicht mit barocker Symmetrie, die an historische Porträtkunst erinnert, gefiltert durch zeitgenössischen Exzess. Ein zweiter Look ersetzt Edelsteine durch voluminösen rosafarbenen Organza: gewaltige Puffärmel, die den Torso komplett verhüllen, entlang der Wirbelsäule mit schwarzen Perlenapplikationen besetzt, nur durch pinkfarbene Plateau-Heels geerdet. Make-up-Artist Nikos Charalampopoulos hält die Haut leuchtend und die Lippen zurückhaltend, sodass Textur – perlenbesetzt, drapiert, geschichtet – zum eigentlichen Sujet wird, von Platonas Kalos mit forensischer Klarheit festgehalten.
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