Ghosts of the past — Cover

Ghosts of the past

Silbernes Kettenhemd umhüllt den Körper, während metallische Schleier das Gesicht drapieren und Licht so streuen, dass Geister aus einem anderen Jahrhundert in den Bildrahmen der Gegenwart beschworen werden. Transparentes Metallgeflecht fließt über Schultern und Torso, jeder ineinandergreifende Ring fängt kühle Beleuchtung ein und erschafft eine Silhouette zwischen mittelalterlicher Rüstung und kybernetischer Zukunft – das Material fällt in gefransten Kaskaden, die ebenso viel enthüllen wie verhüllen. Smaragdgrüne Lippen und eisblau getöntes Licht konstruieren eine surreale Palette, während ein dunkelroter und grüner Organzarock in der unteren Bildhälfte durch schiere, voluminöse Lagen gotische Romantik evoziert. In einer anderen Komposition schwenkt das Styling zu einer weißen Käfig-Krinoline-Struktur – einem dekonstruierten viktorianischen Unterkleid – kombiniert mit kurzer schwarzer Jacke, spitzenbesetztem Strumpfband und glitzernden Knöchelsocken, alles vor einem weißen Hintergrund mit schwarzen Luftballons. Die Redaktion schürft historische Kleidungscodes – Kettenhemd, Korsettierung, Krinolinengestelle – und überführt sie durch eine Linse, die zugleich skulptural und respektlos ist, und löscht die Grenze zwischen Kostümarchiv und zeitgenössischer Provokation.

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Häufige Fragen

Was ist das zentrale Konzept des Editorials Ghosts of the past?

Es fängt den Moment ein, in dem der Geist der Vergangenheit durch silbernes Kettengeflecht und Metallschleier auf die Haut der Gegenwart herabsinkt – historische Kostümcodes werden in eine völlig neue sensorische Sprache übersetzt und löschen die Grenze zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Welche Materialien und Details kommen in diesem Editorial zum Einsatz?

Transparentes Metall-Mesh, silbernes Chainmail, dunkelrote und grüne Organza-Röcke, eine weiße Cage-Krinoline-Konstruktion, schwarze Jacken und Spitzendetails an Strumpfhaltern.

Wie sind Farbgebung und Beleuchtung des Editorials gestaltet?

Smaragdgrüner Lippenstift trifft auf kaltes Blaulicht und baut eine surreale Palette auf – zwischen glattem Studio-Hintergrund und verstreuten schwarzen Ballons bleibt die Nachempfindung einer Gothic Romance zurück.