Fueki ryuko — Cover

Fueki ryuko

Zwei Silhouetten bewohnen einen nebelweich gezeichneten Studioraum, in dem übertriebene Volumen aus der japanischen Traditionsbekleidung auf zeitgenössische skulpturale Sensibilität treffen. Eine Figur trägt einen riesigen, scheibenförmigen Hut aus schwarzem Stroh, dessen Krempe Schatten über geschichtete Roben in Marine und Elfenbein wirft, die in entgegengesetzte Richtungen fließen. Übergroße, mit Kontrastpaspeln besetzte Ärmel dekonstruieren die Kimono-Architektur zu lockeren, zeremoniellen Falten, während weite Hosen mit ritueller Schwere auf dem Boden aufliegen. Die zweite Figur zeigt sich frontal in einem schwarzen Kimono-Kleid mit botanischen Motiven – gold- und salbeigrüne Blüten, die wie verblassende Echos eines Wintergartens über den dunklen Grund schweben. Das Licht ist diffus und kühl und hüllt jede Form in die sanfte Unschärfe von Tusche auf nassem Papier. Die Palette bewegt sich innerhalb von Anthrazit, Creme und gedämpften Erdtönen und verankert die Bildsprache in Zurückhaltung. Wie der Titel andeutet, hält die Redaktion Stil in einer zeitlosen Strömung schwebend, weder Vergangenheit noch Gegenwart, sondern irgendwo dazwischen.

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Häufige Fragen

Welches Konzept verfolgt das Editorial Fueki ryuko?

In einem nebelverhangenen Studio verschmelzen die übertriebenen Volumen japanischer Traditionsbekleidung mit zeitgenössischer Sensibilität und schaffen eine Zeitlichkeit des Stils, die irgendwo zwischen Vergangenheit und Gegenwart verankert ist – ausgedrückt im Titel „unveränderlicher Fluss“.

Welche Kleidungsstücke erscheinen in diesem Editorial?

Riesige tellerförmige Hüte aus schwarzem Stroh, marineblaue und elfenbeinfarbene Gewänder in mehreren Lagen, oversized Ärmel mit kontrastierenden Paspeldetails, schwarze Kimono-Kleider mit botanischen Stickereien – dekonstruierte Kimono-Strukturen.

Wie wurden Licht und Atmosphäre in diesem Editorial inszeniert?

Kaltes, diffuses Licht umhüllt alle Formen sanft wie die Tuscheläufe eines Sumi-e-Gemäldes und schafft in der nebelverhangenen Studioatmosphäre eine surreale, poetische Stimmung.