DECONSTRUCTING THE EGO — Cover

DECONSTRUCTING THE EGO

Eine Gestalt faltet sich über Kalksteinfliesen, hebt einen Holzstuhl vors Gesicht – Identität wird zum Objekt, das man tragen und ablegen kann. Die Strecke entfaltet sich in blassem Grau, Beige und gebrochenem Elfenbein, wo minimalistische Schnitte auf warme, putzartige Hintergründe treffen, die an ein auf seine Essenz reduziertes Atelier erinnern. Ein Look kombiniert einen klaren weissen Blazer mit transparenten Netzleggings und löscht die Grenze zwischen Verhüllung und Enthüllung auf, während eine Vintage-Ledertasche in Hellbraun die Komposition in taktiler Materialität verankert. Im Beauty-Close-up blutet fuchsiafarbener Lidschatten über die Lider, ein oversized Ohrring in Orange baumelt wie ein Relikt von Emotion in einem sonst kontrollierten Bild, zerzauste kastanienbraune Wellen fallen über nackte Schultern. Mode als psychologische Architektur – das Selbst in bewegliche Teile zerlegt, neu arrangiert in weichem, diffusem Licht, das zugleich klinisch und zärtlich wirkt.

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Häufige Fragen

Welches Konzept visualisiert das Editorial DECONSTRUCTING THE EGO?

Durch Szenen, in denen das Gesicht hinter einem Holzstuhl verschwindet und der Körper sich auf Marmorboden faltet, wird die Dekonstruktion des Ichs zum visuellen Objekt – ein konzeptueller Ansatz, der Mode als Architektur des Geistes liest.

Welche Farbgebung und welche Accessoires fallen in diesem Editorial auf?

Innerhalb einer Palette aus hellem Grau und Beige leuchten rosafarbener Lidschatten und orangefarbene Blüten-Ohrringe wie emotionale Spuren in gedämpftem Ton, während eine Vintage-Ledertasche als einziges Requisit auf Zeitlichkeit verweist.