
Korsetts und Tournüren treffen auf Kimonos und Obi-Gürtel in einer eindrucksvollen Fusion aus Ost und West. Designer Ngoc Isalone präsentiert eine Kollektion, die viktorianische Kleidercodes mit traditioneller japanischer Bekleidung verschmilzt und dabei völlig neue Silhouetten schafft, die zeitliche und kulturelle Grenzen überschreiten. Die Entwürfe zeigen traditionelle japanische Elemente wie den Wagasa (traditioneller Schirm), Sensu (Faltfächer) und Obi, neu interpretiert neben viktorianischer Korsettierung und Tournürenstrukturen zu skulpturalen Formen.
Jeder Look geht weit über das bloße Vermischen zweier Kulturen hinaus. Kimono-Konstruktionen werden in Kleider und Röcke verwandelt, Tournüren zu zeitgenössischen Silhouetten umgeformt und Alltagsgegenstände zu architektonischen Formen erhoben – so entsteht eine völlig eigenständige Sprache der Bekleidung. Besonders bemerkenswert sind Details wie der transparente Wagasa, der als schleierartiges Element eingesetzt wird, und der überdimensionierte Obi, der als dramatische Taillenlinie neu interpretiert wird und den experimentellen Ansatz der Designerin verdeutlicht.
Statt Geschichte nachzubilden, imaginiert diese Kollektion Erinnerung und Kultur durch Mode neu. Indem Ngoc Isalone die strukturelle Schönheit, die traditionellen östlichen wie westlichen Kleidungsstücken innewohnt, aus zeitgenössischer Perspektive interpretiert, demonstriert sie das Potenzial von Mode, kulturelle Grenzen zu überschreiten. Ihre Arbeit gelingt nicht nur als Fusion, sondern als respektvolle Auseinandersetzung mit den historischen und kulturellen Kontexten von Kleidung bei gleichzeitiger Erschaffung eines völlig neuen skulpturalen Vokabulars.
Jeder Look geht weit über das bloße Vermischen zweier Kulturen hinaus. Kimono-Konstruktionen werden in Kleider und Röcke verwandelt, Tournüren zu zeitgenössischen Silhouetten umgeformt und Alltagsgegenstände zu architektonischen Formen erhoben – so entsteht eine völlig eigenständige Sprache der Bekleidung. Besonders bemerkenswert sind Details wie der transparente Wagasa, der als schleierartiges Element eingesetzt wird, und der überdimensionierte Obi, der als dramatische Taillenlinie neu interpretiert wird und den experimentellen Ansatz der Designerin verdeutlicht.
Statt Geschichte nachzubilden, imaginiert diese Kollektion Erinnerung und Kultur durch Mode neu. Indem Ngoc Isalone die strukturelle Schönheit, die traditionellen östlichen wie westlichen Kleidungsstücken innewohnt, aus zeitgenössischer Perspektive interpretiert, demonstriert sie das Potenzial von Mode, kulturelle Grenzen zu überschreiten. Ihre Arbeit gelingt nicht nur als Fusion, sondern als respektvolle Auseinandersetzung mit den historischen und kulturellen Kontexten von Kleidung bei gleichzeitiger Erschaffung eines völlig neuen skulpturalen Vokabulars.









