
Kleider, die wirken, als sei der Körper darin plötzlich verdampft. Brandon Morris' ‚Ghost Dress' hält die Spur eines Körpers fest, der seinen Rücken wölbte, seinen Saum anhob und umherwanderte, bevor er abrupt verschwand. Der Körper ist fort, doch die Geste bleibt, schwebt lautlos im Raum.
Morris, ausgebildet im Schneiderhandwerk, näht Glasfasergewebe auf einer Industrienähmaschine, bevor er es mit Harz aushärtet und viktorianischen Kleidern so eine unheimliche, surreale Lebendigkeit verleiht. Transparent und doch fest scheinen seine Kleider einen eingefrorenen Moment der Bewegung für immer zu bewahren – sie existieren wie Geister. Die Ausstellung ‚THE BODY IS GONE' offenbart diese ‚Präsenz der Abwesenheit' auf eindringliche Weise.
Als Kind fürchtete sich Morris vor dem Übernatürlichen, doch sein Vater lehrte ihn, dass echte Menschen weitaus beängstigender sind als Gespenster. Seine leeren Kleider bedrohen niemanden. Sie stellen nur eine stille Frage: Wer hat sie einst getragen?
An der Grenze zwischen Mode und Skulptur angesiedelt, geht Morris' Werk über Kleidung hinaus und hinterfragt die Beziehung zwischen Körper und Gewand neu. Seine Geisterkleider sind schön und doch melancholisch, still und doch von intensiver Präsenz.
Morris, ausgebildet im Schneiderhandwerk, näht Glasfasergewebe auf einer Industrienähmaschine, bevor er es mit Harz aushärtet und viktorianischen Kleidern so eine unheimliche, surreale Lebendigkeit verleiht. Transparent und doch fest scheinen seine Kleider einen eingefrorenen Moment der Bewegung für immer zu bewahren – sie existieren wie Geister. Die Ausstellung ‚THE BODY IS GONE' offenbart diese ‚Präsenz der Abwesenheit' auf eindringliche Weise.
Als Kind fürchtete sich Morris vor dem Übernatürlichen, doch sein Vater lehrte ihn, dass echte Menschen weitaus beängstigender sind als Gespenster. Seine leeren Kleider bedrohen niemanden. Sie stellen nur eine stille Frage: Wer hat sie einst getragen?
An der Grenze zwischen Mode und Skulptur angesiedelt, geht Morris' Werk über Kleidung hinaus und hinterfragt die Beziehung zwischen Körper und Gewand neu. Seine Geisterkleider sind schön und doch melancholisch, still und doch von intensiver Präsenz.







