
Die Fotografin Sunmin Lee dokumentiert in ihrer Serie das Leben koreanischer Frauen durch intimste häusliche Szenen. Die erste Serie fängt junge Mütter und Kinder in ihrem Alltag ein. Eine Mutter in roten Gummihandschuhen, die ihrem Kind gegenübersteht, eine Spielzeugküche, die vor der echten platziert ist. Diese scheinbar gewöhnlichen Familienfotos offenbaren auf leise Weise die unsichtbare Arbeit und die Rollen, die Frauen ganz selbstverständlich zugewiesen werden.
In der zweiten Serie verlagert Lee ihren Fokus von der individuellen Erfahrung auf die Institution Familie selbst. Großmütter, Schwiegertöchter, Kinder und Väter teilen sich denselben Bildausschnitt, in dem unsichtbare Hierarchien dadurch zutage treten, wer stillsitzt und wer sich ständig bewegt. Was sie dokumentiert, sind nicht isolierte Individuen, sondern die Grammatik familiärer Rollen, die über Generationen weitergegeben wird.
Lees Fotografien übertreiben niemals Emotionen oder üben explizit Kritik. Stattdessen zeigen sie, wie sich Familienerinnerungen durch die banale Wiederholung des Alltags ansammeln. Diese Momente, die eher durch Routine als durch Lächeln geformt werden, werden allmählich zu einem Porträt der zeitgenössischen koreanischen Gesellschaft. Die Arbeit beweist, dass die persönlichsten Landschaften letztlich unsere kollektiven Strukturen widerspiegeln.
Das Zuhause wächst immer durch ihre Zeit. Sunmin Lees dient sowohl als Archiv dieses Wachstums als auch als Linse, durch die man das Leben koreanischer Frauen heute betrachten kann. Ihre Arbeit lädt die Betrachter ein, die stillen Rhythmen zu erkennen, die sowohl Familie als auch Gesellschaft prägen.
In der zweiten Serie verlagert Lee ihren Fokus von der individuellen Erfahrung auf die Institution Familie selbst. Großmütter, Schwiegertöchter, Kinder und Väter teilen sich denselben Bildausschnitt, in dem unsichtbare Hierarchien dadurch zutage treten, wer stillsitzt und wer sich ständig bewegt. Was sie dokumentiert, sind nicht isolierte Individuen, sondern die Grammatik familiärer Rollen, die über Generationen weitergegeben wird.
Lees Fotografien übertreiben niemals Emotionen oder üben explizit Kritik. Stattdessen zeigen sie, wie sich Familienerinnerungen durch die banale Wiederholung des Alltags ansammeln. Diese Momente, die eher durch Routine als durch Lächeln geformt werden, werden allmählich zu einem Porträt der zeitgenössischen koreanischen Gesellschaft. Die Arbeit beweist, dass die persönlichsten Landschaften letztlich unsere kollektiven Strukturen widerspiegeln.
Das Zuhause wächst immer durch ihre Zeit. Sunmin Lees







