
Sie schneidet, fügt ein und verzerrt sich selbst, lässt ihren Körper an Orte gleiten, wo er eigentlich nicht hingehört. Blumenbeete, Mauern, Gebäude, vergessene Ränder. Die Peripherie, die sie ausschneidet, vervollständigt das Bild. Keine große Fantasie nötig. Platziere eine Person falsch in der alltäglichen Realität und die Dinge werden seltsam genug.
Der Körper wird zum Ausschnitt. Weniger Protagonist, mehr etwas zum Schneiden, Einfügen und Verschieben. Auf einem Tablett, zwischen Wänden, in einem Spiegel. Die Realität ist bereits seltsam genug. Wir bemerken es nur nicht.
Was ist also wirklich fehl am Platz: die Umgebung oder die Person darin? Welchen Raum hältst du für den gewöhnlichsten?







Häufige Fragen
Was ist Lamiya Al Durakhis ‹Domestic Collage Fantasy›?
Ein digitales Collage-Projekt, bei dem die Künstlerin ihren Körper ausschneidet, in gewöhnliche Alltagsorte einfügt und verzerrt. Sie platziert ihren Körper ‹falsch› an Orten wie Blumenbeeten am Straßenrand, Mauern oder Ecken rund ums Haus und macht so alltägliche Räume befremdlich.
Welche Orte nutzt Lamiya Al Durakhi als Kulisse?
Sie wählt gewöhnliche Orte, die niemand fotografieren würde. Blumenbeete am Straßenrand, Mauern, Gebäude, unbestimmte Ecken rund ums Haus – Räume, an denen wir im Alltag vorbeigehen, werden zur Hauptkulisse.
Wie wird der Körper in ‹Domestic Collage Fantasy› behandelt?
Der Körper wird nicht als Protagonist behandelt, sondern wie ein Collage-Stück, das man ausschneiden und einfügen kann. Die Künstlerin schneidet ihren eigenen Körper aus, verzerrt die Größe und platziert ihn an Stellen, wo er in der Realität nicht sein könnte, um das Bild zu vervollständigen.