WITCH OF THE EAST — Cover

WITCH OF THE EAST

Ein kurzer schwarzer Bob und ein rosafarbener Schal, der das Gesicht rahmt, lassen ein Märchen in sein Gegenteil kippen. Diese Strecke – realisiert durch die Zusammenarbeit von Michelle Watt, Dani Morales, Arpita Brahmbhatt, Ami Suzuki und The Identity – setzt auf ungeschönte Unmittelbarkeit: Sommersprossen, Schönheitsflecken und der feuchte Schimmer auf dem Nasenrücken unter natürlichem Licht widersetzen sich der Tyrannei der Perfektion und entwerfen eine moderne Hexe, die nach eigenen Regeln existiert. Korallrote Lippen und ausdrucksstarke Brauen folgen der Grammatik klassischer Schönheit, während das verwehte, ungezähmte Haar und die lebendige rote Textur gehäkelter Strickware eine rohe, sinnliche Energie einbringen. Das Model ist vor blassgrauem Hintergrund isoliert, in Nahaufnahme treten Mikroreliefs der Haut und das skulpturale Volumen der Lippen mit schonungsloser Klarheit hervor. Dies ist keine Interpretation östlicher Mystik, sondern das Protokoll eines unbeugsamen Blicks, der ganz im Präsens existiert.

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Häufige Fragen

Wer hat am WITCH OF THE EAST Editorial mitgewirkt?

Eine Kollaboration von Michelle Watt, Dani Morales, Arpita Brahmbhatt, Ami Suzuki und The Identity. Das Editorial aus der Juli-2019-Ausgabe inszeniert im Tageslicht Sommersprossen und Hautstruktur für ein zeitgenössisches Hexen-Bild.

Was ist das Make-up-Konzept von WITCH OF THE EAST?

Korallenroter Lippenstift und kräftige Brauen für klassische Schönheit, doch Sommersprossen und Hautrelief bleiben sichtbar – eine moderne Ästhetik, die sich dem Perfektionszwang verweigert.

Was zeichnet das Hair-Styling in WITCH OF THE EAST aus?

Angeschnittener schwarzer Bob im Kontrast zu rosé-farbenem Kopftuch, verworrene und flatternde Strähnen – eine ursprüngliche, sinnliche Energie, die die Wendungen eines Märchens andeutet.