WE ACCEPTED LIVING WITH PLASTIC — Cover

WE ACCEPTED LIVING WITH PLASTIC

Durchscheinendes Plastik umhüllt den Körper – nicht länger Warnung, sondern zur alltäglichen Bedingung geworden. Bahnen aus Buttergelb und Babyrosa bauschen sich zu skulpturalen Volumen, fangen Studiolicht vor neutralem Beige-Hintergrund, der vom Material selbst nicht ablenken will. Ein stumpfer Bob und transparente Brillenfassung rahmen das Gesicht mit klinischer Sanftheit, während eine mintgrüne, durchscheinende Form dicht an der Haut wie ein Artefakt aus synthetischer Zukunft wirkt. Die zerknitterten Off-Shoulder-Silhouetten mit ihren gerafften, gefalteten Texturen erinnern unmittelbar an Wegwerfverpackungen, werden hier jedoch mit eigentümlicher Zärtlichkeit inszeniert – Plastik als zweite Haut, nicht als Schadstoff. Weiches, diffuses Licht betont Glanz und Lichtbrechung dieser filmischen Stoffe, die Farbpalette schwebt zwischen Wärme und Künstlichkeit und fängt die Ambivalenz einer Welt ein, die sich stillschweigend, unwiderruflich damit abgefunden hat, mit Plastik zu leben.

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Häufige Fragen

Welches Material prägt das Editorial WE ACCEPTED LIVING WITH PLASTIC?

Transparente Plastikfolie in Buttergelb und Babyrosa umhüllt den Körper und bläht sich leicht auf, als sei sie mit Luft gefüllt. Knitter-Texturen und gerüschte Off-Shoulder-Silhouetten übersetzen die Materialität von Einwegverpackungen in Modevokabular.

Was ist das Konzept von WE ACCEPTED LIVING WITH PLASTIC?

Es betrachtet das Zusammenleben mit Plastik nicht aus der Perspektive der Ablehnung, sondern der Akzeptanz. Transparente Brillengestelle und halbtransparente mintgrüne Objekte betonen künstliche Reinheit und erwecken den Eindruck, die synthetische Umwelt, in der wir leben, selbst zu tragen.