WAKE UP — Cover

WAKE UP

Eingefangen in der liminalen blauen Stunde zwischen Tag und Nacht, entfaltet sich diese Strecke an einer stillen Uferpromenade, wo tiefbraune und schwarze Gewänder die letzten Reste des Tageslichts absorbieren. Halbverschattete Gesichter und bewegungsunscharf verschwimmende Silhouetten deuten eine Erzählung des Erwachens an, während eine einsame Gestalt unter einer Straßenlaterne zu einer fernen Brücke über ruhigem Wasser blickt. Schwere Strickstrukturen und drapierte Stoffe in dunklen Erdtönen erzeugen subtile Bewegung in der Stille, nur vom warmen künstlichen Schein beleuchtet, während die natürliche Dämmerung verblasst. Der Schauplatz – ein leerer Kai mit industrieller Laterne und Betonpier – verstärkt die meditative, zugleich filmische Stimmung und balanciert Introspektion mit visueller Dramatik. Lucia Valdevino, Pedro Afonso, Raquel Soeiro, Diana Tavares und Anastasiia übersetzen die Spannung zwischen Ruhe und Bewusstsein in eine Studie über Licht, Stoff und Einsamkeit.

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Häufige Fragen

Wo wurde das Editorial WAKE UP fotografiert?

In der blauen Stunde, weder Tag noch Nacht, vor stiller Hafenkulisse über dem Wasser und in urbanen Uferräumen am Stadtrand. Die Atmosphäre unter Straßenlaternen und im leeren Hafen erzeugt eine kontemplative und zugleich dramatische Stimmung.

Welches Licht wurde bei WAKE UP eingesetzt?

Unter einem Himmel, aus dem das Abendlicht fast verschwunden ist, umhüllt warmes orangefarbenes Kunstlicht das Motiv. An der Grenze zwischen Natur- und Kunstlicht werden dunkelbraune und schwarze Looks hervorgehoben und der Moment kurz vor dem Erwachen eingefangen.

Wer war am Editorial WAKE UP beteiligt?

Lucia Baldebino, Pedro Afonso, Raquel Soeiro, Diana Tavares und Anastasia übersetzten die Spannung zwischen Versunkenheit und Erwachen in eine visuelle Sprache.