Valley of the Dolls — Cover

Valley of the Dolls

Wimpern entfliehen dem Gesicht wie lose Fäden aus Porzellan. Eine blaugraue Iris ruht zwischen oberen und unteren Fransen, die nicht mehr rahmen, sondern sich ausbreiten — schwarze Filamente ziehen über die Wange in gewollter Unordnung. Die Nahaufnahme offenbart Haut so leuchtend, dass sie an Keramik erinnert, während jede Pore und jedes feine Härchen sichtbar bleibt und das Artifizielle im Fleisch verankert. Vor goldenem Hintergrund andernorts in der Serie verharrt eine Figur in einem hautfarbenen Second-Skin-Kleid in skulpturaler Stille, ihr stumpfer Pony und puppengleicher Blick unterlaufen von denselben widerspenstigen Wimpern. Mit Credits an Dragos Mitrofan, Jan Hurxkens, Anita Jolles, Sergio Esche und die Studios Overlab, Erwin Olaf sowie Luna Cornelissen stellt die Strecke Schönheit als Konstruktion in den Vordergrund — jede Wimper ein bewusster Eingriff ins Bild. Die Palette aus warmem Ocker und Olivschatten, die Stimmung zwischen Vintage-Glamour und klinischem Experiment.

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Häufige Fragen

Wer war am Editorial Valley of the Dolls beteiligt?

Dragos Mitrofan, Jan Hurxkens, Anita Jolles und Sergio Esche wirkten mit, im Credit stehen Studio Overlab, Studio Erwin Olaf und Luna Cornelissen. Eine Arbeit, die Schönheit neu definiert, indem sie die Perfektion der Puppe dekonstruiert.

Was ist das charakteristische gestalterische Element von Valley of the Dolls?

Wimpern, die aus dem Gesicht herauswachsen und sich wie Fäden verlängern, die Wangen durchziehen. Porzellanartige Haut und klassisches Make-up werden durch überzogene Wimpern-Skulpturen ins Surreale gekippt und machen den Herstellungsprozess von Schönheit selbst sichtbar.