THE CATALOGUE GIRLS — Cover

THE CATALOGUE GIRLS

Eine archivierte Katalogseite erwacht zum Leben und präsentiert nicht das transaktionale Begehren von 1983, sondern eine neu interpretierte Sprache vestimentärer Autorität. Vor leuchtendem Gelbgrund nehmen zwei Models distinkte Posen ein, die gemeinsam das Narrativ des Power Dressing komplettieren: die eine in pfirsichfarbenem Oversized-Blazer über mintgrüner Hose, die andere in marineblauer Jeansjacke zu Slim-Fit-Jeans – Verkörperung lässiger Kompetenz der berufstätigen Frau. Platinblonde Wellen und voluminöse dunkle Locken markieren gegensätzliche Pole des Stylings und verweisen auf die Dualität von Weiblichkeit, wie sie in den Achtzigern medial konstruiert wurde, während vergilbte Oberfläche und eingerollte Ränder des Druckmaterials selbst dem Bild eine zeitliche Tiefe verleihen. Mit bewahrt belassener Retro-Typografie und Telefon-Bestellhinweis verwandelt diese Strecke den Katalog – einst reines Distributionsmedium – in ein Modearchiv mit eigenem ästhetischem Gewicht. Von gedruckten Absätzen und Gürteldetails bis zu entschiedenen Schulterlinien formuliert jedes Element eine Lesart von Kleidung nicht als Konsum, sondern als Subjekt.

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Häufige Fragen

Welche Ästhetik vermittelt die Strecke THE CATALOGUE GIRLS?

Sie interpretiert die Konsumsehnsucht aus Katalogen von 1983 neu und präsentiert die Machtsprache des 80er-Jahre-Power-Dressings und der Working Woman, während Retro-Typografie und Telefonbestell-Formulierungen als Fashion-Archiv erhalten bleiben.

Wie ist das Styling der THE CATALOGUE GIRLS-Strecke aufgebaut?

Vor knallgelbem Hintergrund erscheinen pfirsichfarbene Oversize-Blazer mit mintgrünen Slacks als Soft Suits, Navy-Denim-Jacken mit schmalen Jeans – Power-Dressing vollendet durch markante Schulterlinien und Gürteldetails.