OH MY BRAIDS! — Cover

OH MY BRAIDS!

Kaskadierende weiße Zöpfe rahmen die Komposition wie in der Zeit eingefrorene Wasserfälle, ihre Textur verstärkt durch den starken monochromen Kontrast, der jede Strähne skulptural werden lässt. Durch eine kreisrunde Fisheye-Linse betrachtet, formt der Körper geometrische Kurven – Plateaustiefel verlängern die Beine in kniehohen Strümpfen, während schwarze Handschuhe die Empfindung bis in die Fingerspitzen ausdehnen und eine durchgehende Silhouette schaffen. Die Zöpfe fungieren weniger als Haar denn als architektonisches Volumen: Zwei Kugeln am Scheitel gerafft, lange Strähnen über die Schultern fließend, definieren das Gesicht neu, von hinten beleuchtet bis an die Grenze zur Abstraktion. Der leere weiße Studio-Hintergrund verstärkt die Spannung, statt sie zu mildern – der Beweis, dass Textur und Form allein eine Erzählung tragen können, wenn alles andere entfällt. Ein avantgardistisches Manifest mit Haar als Protagonist, das den präzisen Moment einfängt, in dem Körper und Schmuck zu singulärer Skulptur verschmelzen.

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Häufige Fragen

Wie wurden die Braids in OH MY BRAIDS! inszeniert?

Die weißen Braids wurden skulptural arrangiert – zwei kugelförmige Gebilde am Oberkopf und lange Stränge, die über die Schultern fallen – und definieren die Gesichtskonturen neu, während das Haar selbst zum Protagonisten wird.

Welchen Effekt erzeugen Fischauge-Objektiv und Schwarzweiß-Fotografie?

Im kreisförmigen Frame des Fisheye-Objektivs bildet der Körper geometrische Kurven, während der hohe Kontrast des Schwarzweiß die Textur der Braids scharf herausmeißelt und die Silhouetten im Gegenlicht surreal wirken lässt.