OCORPUS — Cover

OCORPUS

Zerknitterter Stoff umhüllt den Körper, löscht menschliche Konturen aus und gebiert eine neue Form von Organismus. Schichten blassblau-grauer Plisseetextur umschließen die Figur wie ein riesiger Kokon, aus dem nur ein geneigter Kopf als einzige Spur des Menschlichen hervortritt. Das kühle, neutrale Studiolicht modelliert jede Falte und Kante mit skulpturaler Klarheit und friert den Moment zu etwas Monumentalem, Stillem ein. Im darauffolgenden Bild kollabiert eine Masse tiefmarineblauer Plissees auf einem karminroten Boden – der satte rote Hintergrund erzeugt eine viszerale chromatische Spannung. Diese Strecke erkundet jenen Punkt, an dem Kleidung aufhört, den Körper zu offenbaren, und ihn stattdessen in etwas völlig Anderes transformiert. Fotografiert von Dmitry Eliseev mit Styling von Karina Tretyakova und Bona Chan verfolgen die Bilder eine avantgardistische Befragung von Silhouette, Materialität und körperlicher Präsenz.

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Häufige Fragen

Welche Rolle spielt Kleidung in der OCORPUS-Strecke?

Graublau und tiefes Marineblau gefaltete Texturen schichten sich wie ein riesiger Kokon um den Körper und erforschen den Moment, in dem Kleidung den Körper nicht enthüllt, sondern in ein völlig neues Wesen verwandelt.

Von wem stammt die OCORPUS-Strecke?

Ein Editorial, das die avantgardistische Interpretation des Körpers von Dmitry Eliseev, Karina Tretyakova und Bona Chan zeigt, erschienen in der September-Ausgabe 2019.

Welche Farbgebung und räumliche Inszenierung wurden in dieser Strecke verwendet?

Das kalte graue Licht des Studios und der karmesinrote Boden betonen die Tiefe und Textur der gefalteten Oberflächen und fangen skulpturale, eingefrorene Momente dramatisch ein.