LIKE AN ANIMAL — Cover

LIKE AN ANIMAL

Hinter der Glasvitrine eines Naturkundemuseums löst sich die Grenze zwischen Mensch und Tier in Ambiguität auf. Präparierte Vögel hängen mitten im Flug, während eine Gestalt durch goldene Weizenhalme greift, mit instinktiver, fast wilder Energie unter kaltem Neonlicht. Grau geschnittene Hosen und ein metallisches Silbertop reflektieren das künstliche Licht und bilden einen scharfen Kontrast zur synthetischen Flora und eingefrorenen Fauna des Dioramas. In einer anderen Einstellung verankert ein kräftiger kobaltblauer Bodysuit eine Jacke mit Schlangenmuster in Electric Blue und Bronze, das Model ausgestreckt auf neutralem Studioboden in einer Pose zwischen Anmut und ursprünglicher Hingabe. Die Bildstrecke inszeniert Mode als Beobachterin und Beobachtete zugleich und hinterfragt, ob wir die Natur ausstellen oder selbst Exponate unter Beobachtung sind – gefangen zwischen Instinkt und Künstlichkeit in einer Welt, in der jede Geste kuratiert ist.

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Häufige Fragen

Wo wurde die LIKE AN ANIMAL Strecke fotografiert?

Vor den Vitrinen und Dioramen eines Naturkundemuseums. In diesen eingefrorenen Räumen mit präparierten Vögeln und goldenem Weizen werden Szenen eingefangen, in denen die Grenze zwischen Mensch und Tier verschwimmt.

Welche Botschaft transportiert die LIKE AN ANIMAL Strecke?

Sie visualisiert die Ambivalenz, dass der Mensch Natur ausstellt und zugleich selbst zum Beobachtungsobjekt wird. Mode wird als Frage zwischen Instinkt und Künstlichkeit gelesen – eine Erkundung der Grenze zwischen Mensch und Tier.