INSECT WORLD — Cover

INSECT WORLD

Vor elektrisch neongrünem Hintergrund krabbeln Papierinsekten über Gesicht und Hände – eine spielerische Umkehrung der Natur. Ein stumpfer schwarzer Bob rahmt die Komposition, während eine Gottesanbeterin aus strukturiertem Papier auf dem Lid ruht und eine violette Spinnenskulptur ihre Beine über den Nasenrücken spreizt. Grüne und weiße Papierstreifen winden sich zwischen den Fingern wie improvisierte Flügel und Fühler, und die flache, gegenlichtartige Ausleuchtung verwandelt das Studio in etwas zwischen entomologischem Labor und Beauty-Set. Die Lippen sind korallenorange gefärbt, der Blick gleitet abwärts an der Linse vorbei, die Grenze zwischen Mensch und Gliederfüßer löst sich auf. Diese Strecke rekonstruiert lebende Formen nicht durch Naturgeschichte, sondern durch die Sprache von Handwerk und Spielzeug – ein Beauty-Experiment, das zugleich kitschig und akribisch ist.

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Häufige Fragen

Was ist das Konzept der INSECT WORLD Strecke?

Auf elektrischem Neongrün-Hintergrund kriechen Papiergottesanbeterinnen und violette Spinnen-Skulpturen über Gesicht und Hände – ein kitschiges und zugleich subtiles Beauty-Experiment, das Lebewesen nicht in der Sprache der Natur, sondern in der von Handwerk und Spielzeug rekonstruiert.

Mit welcher Beleuchtung und welchem Make-up wurde die INSECT WORLD Strecke aufgenommen?

Flaches Backlight verwandelte den Raum in eine Art Insektenlabor, die Lippen wurden korallorange geschminkt, und Skulpturen aus Zellstoff wurden auf Lidern und Nasenspitze platziert, um den Moment einzufangen, in dem die Grenze zwischen Mensch und Gliederfüßer verschwimmt.