INFINITY POOL — Cover

INFINITY POOL

Ein platinblonder Bob rahmt porzellanfarbene Haut, während die Figur sich in einem transparenten Acrylgerüst hält, Gliedmaßen durch geometrische Leerstellen gefädelt. Hauchzarte weiße Stoffe – einige mit zarten Pinselstrichmotiven in Grau – legen sich in gespenstischen Falten über den Körper, verhüllen und enthüllen gleichermaßen. Das Acrylgestell fungiert als Requisit und konzeptueller Käfig zugleich und verwandelt die Komposition in eine kinetische Skulptur, in der Stoff und Fleisch zu austauschbaren Materialien werden. Licht durchflutet die Szene ohne harte Schatten zu werfen, verleiht jeder Oberfläche eine milchige, überbelichtete Qualität, die Tiefe und Dimension auflöst. Das Styling referenziert dekonstruierten Minimalismus: Kleidungsstücke hängen asymmetrisch von Schulter oder Hüfte, als wäre der Körper bloß temporäres Gerüst. Diese Strecke versteht Mode als räumliche Intervention – ein schwereloses Wardrobe, in dem textiles Gewicht sich auflöst und die menschliche Form in ewiger Schwebe treibt.

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Häufige Fragen

Wie wird der Minimalismus im Editorial INFINITY POOL ausgedrückt?

Transparente Acrylstrukturen, blasse Haut und ein platinblonder Bob inszenieren einen Minimalismus im Zustand der Schwerelosigkeit. Gleichmäßig diffuses Licht wirft kaum Schatten, alle Oberflächen lösen sich in milchigem Nebel auf und definieren Mode als räumliche Fragestellung neu.

Welche Materialien wurden für die Kleidung im Editorial INFINITY POOL verwendet?

Eine Sheer-Jacke mit Graustufenprint und Schichten halbtransparenter Stoffe. Die von einer Schulter gleitende Sheer-Jacke betont den Zustand gewichtslosen Schwebens und definiert Textilien als von der Schwerkraft befreite Membranen neu.