IMMATERIAL — Cover

IMMATERIAL

Vor leerem Hintergrund bleibt der Körper intakt, doch seine Materialität beginnt sich aufzulösen. Ein olivgrüner Bodysuit schmiegt sich an jede Kontur, geschmückt mit Ketten aus schwarzem Metall und Bernsteinharz, die die Geometrie der Figur kartieren, ohne sie im Raum zu verankern. Im nächsten Frame kollidieren Türkis, Grau und Salbeigrün in Patchwork-Chaos – wattiertes Nylon, glänzendes Vinyl und gewebte Textilien ohne Naht oder Hierarchie verbunden. Die Vogelperspektive reduziert dreidimensionale Form zu chromatischer Abstraktion, verwandelt Präsenz in Farbflächen. Eine Beauty-Nahaufnahme zeigt rostorangen Lippen und subtiles Highlight, die Hautstruktur betonen, doch der Blick bleibt kühl und unleserlich. Zwischen Körperlichkeit und Entmaterialisierung oszilliert der Leib als Objekt wie Konzept, gehalten in visueller Spannung, die sich weigert aufzulösen.

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Häufige Fragen

Was ist das Konzept der IMMATERIAL Strecke?

Eine Strecke, die die Spannung zwischen Materialität und Immaterialität visuell ausdrückt. Durch Vogelperspektive wird der Körper entmaterialisiert und der Moment eingefangen, in dem das Dreidimensionale zur Fläche und die Existenz zur Farbfläche wird.

Welche Farben und Materialien wurden in der IMMATERIAL Strecke verwendet?

Über eine olivgrüne, hauteng anliegende Ganzkörpersilhouette legen sich Ketten aus schwarzem Metall und gelbem Kunstharz. Türkis, Grau und Salbeigrün vermischen sich wie ein Patchwork, während Padding-Material, glänzendes Vinyl und gewebte Textilien grenzenlos fusionieren.