IMAGINARY VEIL — Cover

IMAGINARY VEIL

Vor studiograuem Hintergrund werden tintengezeichnete Haut und unbewegter Blick zum eigenen Manifest. Die Eröffnung zeigt eine Schulter, mit rosa- und schwarzfarbenen Bändern verschnürt, fransige Stoffkanten, während neonpinker Lidschatten die Augenpartie flutet – zugleich Punk und Malerei. Der zweite Look wechselt in tiefes Smaragdgrün: ein verstärktes Korsett-Top zu gürtelverzierter Hose, das Haar nass zurückgekämmt, übergroße kristallbesetzte Sonnenbrillen wie eine Rüstung aufgesetzt. Das Licht zerlegt die Figur in Zonen aus saurem Gelb und Türkis, eine chromatische Spaltung, die digital gefiltert wirkt und doch vollkommen haptisch bleibt. Tattoos, Schmuck und Stoff verschmelzen zu einer einzigen Epidermis – der imaginäre Schleier ist keine Verhüllung, sondern Enthüllung: Mode als die Haut, die wir zeigen wollen.

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Häufige Fragen

Was ist das Konzept der IMAGINARY VEIL-Strecke?

Vor grauer Studiowand werden Tattoos, Schmuck und Textilien zu einer Schicht verschmolzen – Mode als Schleier, der Identität nicht verbirgt, sondern offenlegt, und dabei die Grenzen zwischen Y2K-Ästhetik und High Fashion verwischt.

Welche Looks und Make-up-Gestaltungen sind in IMAGINARY VEIL zu sehen?

Rosa-schwarze Designs mit Schleifendetails und Hotpink-Lidschatten, smaragdgrüne Korsett-Tops mit Gürtel-Hosen, slick zurückgekämmtes nasses Haar, kristallbesetzte Sonnenbrillen.

Was charakterisiert die Lichtgestaltung bei IMAGINARY VEIL?

Das Licht spaltet sich entlang der Konturen in Gelb- und Türkistöne und erzeugt eine unwirkliche Farbpalette, als sei sie durch digitale Filter gefiltert.