GIRL BOSS — Cover

GIRL BOSS

In einem Nebel aus Mintgrün und blassgelbem Licht gleiten Porträts der Macht über ein texturiertes Feld. Polaroid-artige Gesichter verstreuen sich über gemusterten Jalousien, bewusst unscharf und mitten in der Belichtung eingefroren, während in sterilem Büro-Setting eine Figur in übergroßem Karo-Blazer über gestreifter Drapier-Tunika und weiter schwarzer Hose mit Zickzack-Pailletten-Details sitzt. Eine Wolke aus platinblondem Haar umhüllt das Gesicht in ätherischem Volumen, spitze Slingback-Mules verankern die Komposition unter einer transparenten Akryl-Aktentasche. Das fluoreszierende Licht und die starren Büromöbel erinnern an spätkapitalistische Ästhetik der 1980er-Jahre, doch die ausgewaschene Palette und traumhaften Doppelbelichtungen lösen jede unternehmerische Gewissheit auf. Power Dressing ist hier zugleich Rüstung und Illusion, schwebend zwischen Ambition und Obsoleszenz in einer Welt, in der Hierarchien wie überbelichteter Film flackern.

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Häufige Fragen

Welche Kleidung wurde in der Strecke GIRL BOSS getragen?

Ein übergroßer Karo-Blazer, schwarze Weitbeinhose mit Zickzack-Pailletten-Besatz, darunter ein Drapier-Top mit Streifenprint. Dazu Slingbacks mit spitzer Kappe und eine Aktentasche aus Plastik, abgerundet durch platinblondes Volumen-Haar.

Was ist das ästhetische Konzept von GIRL BOSS?

Ein Büro-Set im Stil des Spätkapitalismus der Achtziger, in dem Powerdressing zwischen Zynismus und Illusion oszilliert. Mintgrünes und gelbes Licht, unscharfe Polaroid-Porträts und Neonröhren schaffen eine surreale Neuinterpretation von Corporate Culture.