GHOST INSIDE — Cover

GHOST INSIDE

Eine Figur steht vor einem vergoldeten Rokoko-Spiegel, das Gesicht von einer Zebra-Print-Maske verdeckt, schwarze Lack-Vinyl-Handschuhe hinter dem Kopf erhoben – Identität ausgelöscht in jenem Rahmen, der sie eigentlich reflektieren soll. Die hochglänzende schwarze Vinylhose und die grafischen Streifen erzeugen monochrome Spannung gegen das goldene Schnitzwerk und die gealterte Holztäfelung des Interieurs. Im zweiten Look umhüllt rosa Spitze den gesamten Körper – Gesicht, Torso, Gliedmaßen – und macht die Figur transluzent, kaum körperlich, sitzend auf einem Vintage-Holzstuhl. Ein pink-farbener Cropped-Blazer mit übertriebenen Puffärmeln liegt über einer Hose mit abstraktem Print, abgeschlossen mit fuchsiafarbenen Leder-Ankle-Boots, die die ätherische Silhouette am Boden verankern. Der verblasste Schrank und das körnige Porträtfoto dahinter deuten auf einen Raum, der in der Zeit schwebt, in dem das Gespenst zugleich anwesend und abwesend ist. Diese Strecke navigiert das Paradox von Mode als Enthüllung und Verhüllung und materialisiert durch grafischen Schwarz-Weiß-Kontrast und surreale rosa Opazität eine spektrale Präsenz zwischen Sichtbarkeit und Auslöschung.

PAP auf Instagram folgen Zahlende Mitglieder sehen mehr Bilder →
DOWNLOADS
Der Download von Covern und Logo-Bildern ist Standard-Mitgliedern vorbehalten.
Beteiligte Kreative können ihre eigene Arbeit kostenlos herunterladen.
Abonnieren →Anmelden
Nur für private, nicht-kommerzielle Nutzung

Häufige Fragen

Was sind die wichtigsten Styling-Elemente des GHOST INSIDE Editorials?

Zebra-Print-Top und glänzende schwarze Vinyl-Hose, dann Gesicht und Körper in rosa schimmernde Spitze gehüllt und mit übertriebenen Puffärmeln einer pinken Jacke sowie leuchtend pinken Lederstiefeln kombiniert – so entsteht eine geisterhafte Silhouette.

Wie wurden Raum und Konzept dieses Editorials inszeniert?

Rokoko-Spiegelrahmen in Gold, Vintage-Stühle, verwitterte Holzschränke und Schwarz-Weiß-Porträts kreieren einen Raum, in dem die Zeit stillsteht. Mode zeigt und verbirgt den Körper zugleich – eine Ästhetik zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit wird erkundet.