Funeralopolis — Cover

Funeralopolis

Im Inneren einer entweihten Kapelle entfaltet sich ein Trauerritus in weißer Spitze und schwarzer Seide unter Gewölbedecken, ihrer Fresken beraubt. Fünf Gestalten stehen unter einer abblätternden Barockkuppel, arrangiert um Fragmente geschnitzter Sarkophage und verwitterte Steinengel, das Licht fällt weich und aschfahl durch unsichtbare Öffnungen. Eine trägt Drahtgestell-Brille und Priesterkragen über schwarzem Gewand; daneben eine Braut, verschleiert in gestufter elfenbeinfarbener Spitze, eine Figur in klösterlichem Schwarz, eine andere in weißem Kleid mit fließenden Ärmeln und eine fünfte, gehüllt in durchscheinenden dunklen Stoff. Die geringe Schärfentiefe verwischt die Gesichter im Vordergrund zu gespenstischen Doppelgängern, ein visuelles Mittel, das Präsenz vervielfacht und Individualität auflöst. Gestaltet unter der Creative Direction von Alessia Nocera, verbindet die Strecke kirchliche Dresscodes mit zeitgenössischen Silhouetten und nutzt eine Palette aus trauermonochrom, um eine Stadt der Toten zu beschwören, in der Zeremonie und Verfall im Gleichgewicht existieren.

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Häufige Fragen

Wo wurde das Editorial Funeralopolis aufgenommen?

In einer verlassenen Kathedrale mit abblätternden Fresken und gewölbter Kuppeldecke, die Figuren zwischen Sarkophagen arrangiert.

Welche Looks dominieren das Editorial Funeralopolis?

Weiße Spitzenschleier, schwarze Seide, drapierte Stoffe in Schwarz und Priesterkragen – gotische und sakrale Symbolik wird zum modischen Narrativ umgedeutet.

Welches Konzept verfolgt Funeralopolis?

Das Konzept „Ritual in Ruinen“ inszeniert Begräbnis und heilige Zeremonie zugleich. Unter der Regie von Alessia Nocera entsteht durch extremen Schwarz-Weiß-Kontrast die Identität einer stadtgleichen Nekropole.