FUCKING CHRISTMAS — Cover

FUCKING CHRISTMAS

Weihnachten, entkleidet von allem Glitter, offenbart Momente wie diese: eine Gestalt, zusammengerollt auf ungemachten weißen Laken, der Arm in der Bewegung erhoben, in einem dunkel gestreiften Jersey, während spitzenbesetzte Stiefel am Bildrand liegen. Der folgende Frame zeigt das Subjekt barfuß auf Holzboden, Beine angewinkelt, ein weißes Hemd offen über nackter Haut und schwarzem Denim mit aufgerollten Bündchen drapiert, gebleichtes kurzes Haar und ein seitlicher Blick voller stiller Auflehnung. Licht dringt warm und gedämpft durch ein schmales Fenster, wirft weiche gelbe Töne auf kahle Wände und zerknittertes Leinen und lässt den Innenraum wie abgeschottet vom festlichen Überfluss wirken. Was entsteht, ist keine weihnachtliche Inszenierung, sondern die ungeschützte Privatheit eines Schlafzimmers, eingefangen in analoger Körnung und zerknitterten Stofftexturen. Die Strecke rahmt die Saison nicht als Spektakel, sondern als einsame Ruhe, in der die Intimität häuslicher Unordnung zum eigentlichen Sujet wird.

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Häufige Fragen

Aus welchem Raum und welchen Looks besteht das FUCKING CHRISTMAS Editorial?

Gedreht auf einem Bett mit zerknitterten weißen Laken und auf dem Zimmerboden, mit schwarz gestreiftem Jersey, weißem Hemd, schwarzer Denimhose und spitzenverzierten Boots. Gelbliches Raumlicht und natürliches Licht von draußen durchfluten den Raum.

Was ist das Konzept des FUCKING CHRISTMAS Editorials?

Statt kommerzieller Weihnachtspracht wird ein schutzloser Moment im privaten Refugium des Schlafzimmers eingefangen. Grobes Filmkorn und die Textur zerknitterter Alltagskleidung verwandeln die Feiertage in eine Zeit isolierter Innerlichkeit.