FAIRY TALE — Cover

FAIRY TALE

Tief im Nadelwald fällt rohes Tageslicht durch kahle Äste auf Erde und Moos. Blassrosa Federhosen fallen über eine mattschwarze Lederweste, ihre Textur zottig und wild, wie etwas Organisches, Ungezähmtes am Körper. Dramatisches pinkfarbenes Kontur-Make-up schneidet ins Gesicht, kontrastiert scharf mit langem schwarzem Haar – eine visuelle Syntax, entlehnt von der Antagonistin eines verdrehten Märchens. Die geduckte Haltung auf dem Waldboden liest sich zugleich als Beobachterin und Eindringling, während Hände einen gebogenen Ast und eine Pailletten-Clutch umfassen, zwei Welten in einem einzigen Körper vereint. Unter flachem Naturlicht schreibt diese Erzählung die Grenze zwischen Wildnis und Couture neu und verweigert sich der Wahl zwischen beiden.

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Häufige Fragen

Was ist das Konzept des Editorials FAIRY TALE?

Im Nadelwald wird die Grenze zwischen Wildheit und Couture ausgelotet, die visuelle Sprache des Märchen-Antagonisten aufgegriffen und ein neues Narrativ vorgeschlagen, in dem Natur und Mode koexistieren. Schwarze matte Lederweste, pastellrosa Federtrousers, dramatisches Pink-Kontur-Make-up verweben zwei fremde Welten unter rauem Naturlicht.

In welcher Stimmung wurde das Editorial FAIRY TALE fotografiert?

Tief im Nadelwald, ausschließlich mit natürlichem Licht. Unter dem ungeschliffenen Licht, das zwischen kahlem Boden und nackten Ästen hindurchdringt, nehmen die Posen die Haltung von Beobachter und Eindringling ein und drücken Wildheit und Couture zugleich aus.