FADING — Cover

FADING

Farbspuren verlaufen und lösen sich auf der Haut auf, zeichnen in Pigment die Zeit nach. Ein grün-gelber Pinselstrich zieht über den Nasenrücken und verliert seine Konturen wie Aquarell, während rote Markierungen auf den Wangen und eine karmesinrote Textur auf den Lippen eine Intensität kurz vor dem Verschwinden bewahren. Senfgelbe und weiße Highlights ruhen zwischen den Brauen und balancieren die Grenze zwischen Figuration und Abstraktion; der verbliebene Glanz auf der Haut lässt vermuten, die Farbe sei noch nicht getrocknet. In einem anderen Frame verhüllen gelbblonde Strähnen die halbe Gesichtshälfte neben einem rosa Blush, der die Züge asymmetrisch teilt, während präziser Eyeliner mit der weichen, darunter verblassenden Farbwäsche kontrastiert. Diese Beauty-Erzählung strebt nicht nach Vollendung, sondern nach Auflösung – sie fängt den Moment ein, in dem Make-up zum Kunstobjekt wird.

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Häufige Fragen

Welches Beauty-Konzept vermittelt das Editorial FADING?

Ein Beauty-Narrativ, das nicht auf Vollendung, sondern auf Auflösung zielt: Farbspuren, die auf der Haut zerfließen, zeichnen den Lauf der Zeit nach und halten den Moment fest, in dem Make-up zum Kunstobjekt wird.

Welche Farben und Texturen wurden in FADING eingesetzt?

Paint-Strokes in Grün und Gelb, rote Flecken, karmesinrote Texturen, senfgelbe Mustard-Töne und weiße Highlights, Rosa-Blush – eine Vielfalt an Farben und Texturen, die wie Aquarellfarbe ihre Grenzen verlieren.