Elysium — Cover

Elysium

Wo Mythos ins Alltägliche herabsteigt, findet himmlische Bildsprache ihren Stand vor den profansten Kulissen. Eine ganz in Weiß gehaltene Silhouette vor polierten Waschmaschinen-Trommeln aus Metall, spitzenbesetzte Ärmel im Neonlicht – im krassen Kontrast zur senfgelben Wandvertäfelung eines Coin-Waschsalons. Platinblonde Längen und tiefrote Lippen nicken Richtung klassische Hollywood-Glamour, doch das auf Fliesenboden sich ausbreitende weiße Tuch behauptet eine geradezu skulpturale Präsenz. In einem anderen Frame hebt sich der Blick unter einem geschnitzten Engelsrelief auf klassischem Steinwerk, der Körper umhüllt von einem mehrfarbig bedruckten Textil, das wie eine Renaissance-Palette durch einen digitalen Filter wirkt. Die Doppelbühne aus Neon-Fliesen und verwitterter Fassade artikuliert eine Styling-Sprache, die das Sakrale und das Säkulare in einem Atemzug trägt – der Beweis, dass Göttlichkeit keinen Tempel braucht, wenn die Silhouette selbst der Altar ist.

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Häufige Fragen

Wo wurde das Editorial Elysium fotografiert?

Vor den Metalltrommel-Waschmaschinen eines Coin Laundry und unter Engelsreliefs klassischer Architektur – zwei polare Bühnen zwischen Neonlicht, Fliesenböden und steinerner Fassade.

Was ist das Konzept dieses Editorials?

Am Kreuzungspunkt von Mythos und Alltag steigen himmlische Bilder in profane Räume herab – eine Styling-Sprache, die Sakrales und Weltliches gleichzeitig trägt, verwoben zu einer einzigen Narration.

In welcher Ausgabe erschien Elysium?

In der November-Ausgabe 2023 (NOV. 2023 ISSUE).