DEJA WHO? — Cover

DEJA WHO?

Neongrün und Eisblau prallen vor neutralem Studio-Hintergrund aufeinander und etablieren eine Farbpalette, die keiner einzelnen Dekade zuzuordnen ist. Das transparente Kleid in Mintton rafft sich in der Taille und endet mit elastischen Bündchen – eine Referenz an Prep-School-Silhouetten der mittleren Neunziger, durch zeitgenössische Optik neu interpretiert. Tief angesetzte Doppelzöpfe in locker gekräuseltem Haar verdeutlichen das editoriale Spiel mit dem Déjà-vu, einer Identität zugleich vertraut und unverortbar. Eine durchsichtige Netztasche in Hellblau kanalisiert Y2K-Plastikfetischismus, während farblich abgestimmte Riemchenpumps die tonale Blockbildung mit leiser Präzision vollenden. Lavendelfarbener Lidschatten ersetzt traditionellen Liner – eine Make-up-Entscheidung, die weich und doch deklarativ wirkt. Jedes Element befragt das Gefühl von Wiedererkennung ohne Ursprung und verdichtet sich zu einem Styling-Vokabular, das bewusst temporale Codes durcheinanderbringt.

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Häufige Fragen

Wie ist die Farbpalette im Editorial DEJA WHO? aufgebaut?

Limettengrün und Eisblau prallen mutig aufeinander: ein transparentes Kleid in Minttönen trifft auf eine durchscheinende Handtasche mit Gittermuster in Blau und Riemchen-Heels im selben Ton – pure Y2K-Plastik-Ästhetik.

Welches Make-up wurde im Editorial DEJA WHO? eingesetzt?

Anstelle von Eyeliner wurde Fliederschatten über das gesamte Lid gezogen – ein Make-up, das soft wirkt, aber eine entschiedene Haltung erklärt.

Wann wurde das Editorial DEJA WHO? veröffentlicht?

Erschienen in der Novemberausgabe 2019 (NOV. 2019 ISSUE).