BAD HABITS — Cover

BAD HABITS

In der Konfrontation mit dem eigenen Spiegelbild verfängt sich das Begehren im zurückstarrenden Blick. Vor olivgrünem Hintergrund rahmen dunkle Haarwellen einen intimen Moment, während ein ornamentaler Goldspiegel – dessen barocke Details an Renaissanceporträts erinnern – das Tableau im Bild isoliert. Das Styling setzt auf klassische Femininität mit schwarzen Seidenblusen und voluminösen Rocksilhouetten, doch das verdoppelte Porträt im Spiegel verweist zugleich auf Narzissmus und fragmentierte Identität. Eine eng gerahmte Beauty-Aufnahme zeigt Lippen in Nude-Beige und Mauve-Rosé, deren Wärme mit den Hauttonunterschieden harmoniert, während zwei Münder im Abstand von Millimetern schweben – geladen mit der Spannung zwischen Intimität und Tabu. Weiches Chiaroscuro-Licht nach Art Alter Meister und zurückhaltend hautfokussiertes Make-up bilden die emotionale Achse der Strecke: eine Studie in sinnlicher Zurückhaltung und der verführerischen Kraft des Verbotenen.

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Häufige Fragen

Welche ästhetischen Referenzen nutzt das Editorial BAD HABITS?

Goldfarbene Spiegelrahmen, die Szenen wie Renaissance-Gemälde isolieren, und eine weiche Hell-Dunkel-Modellierung, die an die Lichttechnik alter Meister erinnert.

Wie sind Kostüme und Farbgebung in diesem Editorial gestaltet?

Vor tiefem Khaki betonen schwarze Seidenbluse und voluminöse Rocksilhouette eine klassische Weiblichkeit, während Nude-Beige und Mauve-Pink-Lippentöne harmonisch mit dem warmen Hautton verschmelzen.

Welches Thema behandelt BAD HABITS?

Das Doppelporträt im Spiegel suggeriert zugleich Narzissmus und gespaltene Identität – es drückt sinnliche Spannung aus, wo Intimität und Tabu, Begehren und reflektierter Blick sich kreuzen.