
Die Herbst/Winter-Kollektion 1997 des japanischen Designers Yoshiki Hishinuma nimmt eine einzigartige Position in der Geschichte der Avantgarde-Mode ein. Seine innovative Plissee-Technik mit hitzebehandelten Textilien wies eine völlig andere Richtung als traditionelle Shibori-Färbemethoden und erhob das Textil selbst zum skulpturalen Kunstobjekt. Die Kollektion dieser Saison hinterließ einen kraftvollen Eindruck durch die Verschmelzung rebellischer Punk-Ästhetik mit experimentellen Materialien.
Auf dem Laufsteg dominierten übertriebenes Wimpern-Make-up, Rüschendetails, Latexmaterialien und gewagte Cut-outs. Hishinuma wendete seine charakteristische Technik an, Stoffe mit Hitze- und Chemikalienbehandlungen zu versehen, um permanente Plissees und Texturen zu erzeugen – eine Dynamik, die die Kleidungsstücke lebendig und in Bewegung erscheinen ließ. Dies schlug Mode nicht bloß als Bekleidung vor, sondern als tragbare Kunst.
Während die Modewelt 1997 zwischen Minimalismus und Grunge navigierte, präsentierte Hishinuma einen dritten Weg: eine Fusion aus neu interpretierten japanischen Traditionstechniken und westlicher Punkkultur. Seine Arbeit eröffnete zahllosen nachfolgenden Designern Möglichkeiten für textile Innovation und spielte eine Pionierrolle insbesondere bei der Auflösung der Grenzen zwischen Couture und Technologie. Bis heute bleibt Hishinumas 1997-AW-Kollektion eine der begehrtesten Referenzen unter Archiv-Mode-Enthusiasten – ein Zeugnis ihres anhaltenden Einflusses auf zeitgenössisches Designdenken.
Auf dem Laufsteg dominierten übertriebenes Wimpern-Make-up, Rüschendetails, Latexmaterialien und gewagte Cut-outs. Hishinuma wendete seine charakteristische Technik an, Stoffe mit Hitze- und Chemikalienbehandlungen zu versehen, um permanente Plissees und Texturen zu erzeugen – eine Dynamik, die die Kleidungsstücke lebendig und in Bewegung erscheinen ließ. Dies schlug Mode nicht bloß als Bekleidung vor, sondern als tragbare Kunst.
Während die Modewelt 1997 zwischen Minimalismus und Grunge navigierte, präsentierte Hishinuma einen dritten Weg: eine Fusion aus neu interpretierten japanischen Traditionstechniken und westlicher Punkkultur. Seine Arbeit eröffnete zahllosen nachfolgenden Designern Möglichkeiten für textile Innovation und spielte eine Pionierrolle insbesondere bei der Auflösung der Grenzen zwischen Couture und Technologie. Bis heute bleibt Hishinumas 1997-AW-Kollektion eine der begehrtesten Referenzen unter Archiv-Mode-Enthusiasten – ein Zeugnis ihres anhaltenden Einflusses auf zeitgenössisches Designdenken.








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