
Die in Paris präsentierte Haute-Couture-Kollektion Specula Mundi von Valentino erregte Aufmerksamkeit durch ihr experimentelles Bühnendesign, das vollständig vom traditionellen Laufsteg-Format abwich. Unter der Regie von Alessandro Michele entfaltete sich die Show in einer kreisförmigen Raumstruktur, in der das Publikum die Models durch kleine, in die Wände eingelassene Fenster beobachtete. Diese voyeuristische Perspektive, die dem stillen Blick in eine andere Welt durch ein Panorama gleicht, verstärkte Spannung und Neugier während der gesamten Präsentation.
Die Kollektion wurde dafür gelobt, dass sie über eine reine Modenschau hinausgeht und den Akt des Betrachtens selbst zu einem künstlerischen Erlebnis erhebt. Während traditionelle Laufstege Publikum und Models in einem gemeinsamen Raum platzieren, schuf Michele bewusst Distanz, indem er den Blick durch Öffnungen rahmte und so einen voyeuristischen Blick stimulierte. Dieser Ansatz interpretiert die für Modepräsentationen essentielle Beziehung zwischen ‚Zeigen' und ‚Sehen' neu und hinterfragt die konventionelle Zuschauerrolle.
Im gesamten Veranstaltungsort erklang die Stimme des Maison-Gründers Valentino Garavani und bildete eine emotionale Ebene, die das Erbe der Marke mit ihrer gegenwärtigen Identität verband. Seit seiner Ernennung zum Creative Director von Valentino interpretiert Michele die Archive der Marke mit zeitgenössischer Sensibilität neu und schlägt eine neue kreative Richtung vor. Specula Mundi, lateinisch für ‚Spiegel der Welt', deutet darauf hin, dass diese Kollektion danach strebt, als reflektierende Linse auf die Welt zu dienen und über die Mode selbst hinauszugehen.
Die Kollektion wurde dafür gelobt, dass sie über eine reine Modenschau hinausgeht und den Akt des Betrachtens selbst zu einem künstlerischen Erlebnis erhebt. Während traditionelle Laufstege Publikum und Models in einem gemeinsamen Raum platzieren, schuf Michele bewusst Distanz, indem er den Blick durch Öffnungen rahmte und so einen voyeuristischen Blick stimulierte. Dieser Ansatz interpretiert die für Modepräsentationen essentielle Beziehung zwischen ‚Zeigen' und ‚Sehen' neu und hinterfragt die konventionelle Zuschauerrolle.
Im gesamten Veranstaltungsort erklang die Stimme des Maison-Gründers Valentino Garavani und bildete eine emotionale Ebene, die das Erbe der Marke mit ihrer gegenwärtigen Identität verband. Seit seiner Ernennung zum Creative Director von Valentino interpretiert Michele die Archive der Marke mit zeitgenössischer Sensibilität neu und schlägt eine neue kreative Richtung vor. Specula Mundi, lateinisch für ‚Spiegel der Welt', deutet darauf hin, dass diese Kollektion danach strebt, als reflektierende Linse auf die Welt zu dienen und über die Mode selbst hinauszugehen.









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