
Der in Berlin ansässige Modedesigner Taskin Goec erregt Aufmerksamkeit durch seine feinfühlige Erkundung der Grenze zwischen physischer und virtueller Welt. Ausgebildet in Haute-Couture-Handwerkskunst im Métiers d'Art-Atelier von Chanel, interpretiert er traditionelle Techniken durch eine digitale Linse neu und entwickelt eine unverwechselbare ästhetische Sprache. Für ihn ist Technologie keine bloße Dekoration, sondern ein Werkzeug, um das sensorische Vokabular der Mode zu erweitern.
Goec lehnt den glatten Perfektionismus ab, der typisch für digitale Mode ist. Stattdessen kreiert er Kleidungsstücke, die rau, texturiert und nahezu greifbar sind – sie bewahren die Wärme und Spontaneität des Handwerks selbst in virtuellen Räumen. Bei der Arbeit mit maßgeschneiderten KI-Modellen und digitalen Schnitttechniken erhält er eine haptische Qualität, die sich dem sterilen Glanz widersetzt, der oft mit digitalem Design assoziiert wird. Er nennt diesen Ansatz ‚Touchable Illusion', eine Philosophie, in der das Physische und Digitale keine getrennten Bereiche sind, sondern innerhalb derselben Realität koexistieren, sich vermischen und gegenseitig stützen, um neue Wege des Fühlens und Tragens zu formen.
Goecs Werk geht über die Präsentation futuristischer Visuals hinaus. Er stellt leise, aber klar eine fundamentale Frage: ‚Was bedeutet es wirklich, sich für die Zukunft zu kleiden?' An der Schnittstelle von Haute-Couture-Tradition und KI-Technologie schlägt er ein neues sensorisches Terrain vor, das die Mode erkunden kann – eines, in dem Handwerk, Code und Empfindung zu einer einzigartigen, sich entwickelnden Erfahrung verschmelzen.
Goec lehnt den glatten Perfektionismus ab, der typisch für digitale Mode ist. Stattdessen kreiert er Kleidungsstücke, die rau, texturiert und nahezu greifbar sind – sie bewahren die Wärme und Spontaneität des Handwerks selbst in virtuellen Räumen. Bei der Arbeit mit maßgeschneiderten KI-Modellen und digitalen Schnitttechniken erhält er eine haptische Qualität, die sich dem sterilen Glanz widersetzt, der oft mit digitalem Design assoziiert wird. Er nennt diesen Ansatz ‚Touchable Illusion', eine Philosophie, in der das Physische und Digitale keine getrennten Bereiche sind, sondern innerhalb derselben Realität koexistieren, sich vermischen und gegenseitig stützen, um neue Wege des Fühlens und Tragens zu formen.
Goecs Werk geht über die Präsentation futuristischer Visuals hinaus. Er stellt leise, aber klar eine fundamentale Frage: ‚Was bedeutet es wirklich, sich für die Zukunft zu kleiden?' An der Schnittstelle von Haute-Couture-Tradition und KI-Technologie schlägt er ein neues sensorisches Terrain vor, das die Mode erkunden kann – eines, in dem Handwerk, Code und Empfindung zu einer einzigartigen, sich entwickelnden Erfahrung verschmelzen.







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