
Die Augen gelten als Fenster zur Seele, doch die türkische Künstlerin Sümeyra Yüce verschließt diese Fenster bewusst. Ihre Figuren blicken mit vergrößerten Pupillen direkt nach vorn, dennoch bleiben ihre Emotionen unlesbar. Blasse Haut und dunkles Haar verleihen diesen vertrauten und zugleich verstörenden Gesichtern eine unheimliche Spannung und hinterlassen bei den Betrachtern ein anhaltendes Gefühl der Beklemmung, das sich nur schwer in Worte fassen lässt.
Yüce bewegt sich fließend zwischen Malerei und digitalen Medien, um die Grenze zwischen Realität und Traum auszuloten. Ihre charakteristische Technik besteht darin, die Augen wiederholt zu vergrößern, während sie Teile des Gesichts mit Haaren verdeckt oder in Unschärfe verschwimmen lässt, wodurch der Blick bewusst verfremdet wird. Die Figuren in ihren Arbeiten konfrontieren den Betrachter, verweigern aber jede Verbindung – und genau diese Distanz erzeugt eine so kraftvolle Wirkung.
Ihre zeitgenössische Neuinterpretation traditioneller Porträttechniken überschreitet die Grenzen zwischen Mode und bildender Kunst. Indem sie durch einen einzigen Blick unzählige emotionale Ebenen andeutet und zugleich eine eindeutige Interpretation verweigert, zwingt Yüces Werk die Betrachter dazu, eigene Fragen zu stellen. Von der Türkei aus erweitert sie ihr unverwechselbares Bilduniversum kontinuierlich für ein weltweites Publikum – ein eindringliches Auge nach dem anderen.
Yüce bewegt sich fließend zwischen Malerei und digitalen Medien, um die Grenze zwischen Realität und Traum auszuloten. Ihre charakteristische Technik besteht darin, die Augen wiederholt zu vergrößern, während sie Teile des Gesichts mit Haaren verdeckt oder in Unschärfe verschwimmen lässt, wodurch der Blick bewusst verfremdet wird. Die Figuren in ihren Arbeiten konfrontieren den Betrachter, verweigern aber jede Verbindung – und genau diese Distanz erzeugt eine so kraftvolle Wirkung.
Ihre zeitgenössische Neuinterpretation traditioneller Porträttechniken überschreitet die Grenzen zwischen Mode und bildender Kunst. Indem sie durch einen einzigen Blick unzählige emotionale Ebenen andeutet und zugleich eine eindeutige Interpretation verweigert, zwingt Yüces Werk die Betrachter dazu, eigene Fragen zu stellen. Von der Türkei aus erweitert sie ihr unverwechselbares Bilduniversum kontinuierlich für ein weltweites Publikum – ein eindringliches Auge nach dem anderen.







