
Das nahöstliche Designer-Label Nazzal Studio (@nazzalstudio) hat mit seiner Kollektion ‚What Should Have Been Home' die Aufmerksamkeit der Modewelt auf sich gezogen. Das Highlight dieser Kollektion ist ein Kleid, das von geflüchteten Frauen gefertigt wurde – akribisch aus 10.000 Münzen zusammengewebt und außergewöhnliche 72 kg schwer.
Die verwendeten Münzen sind traditionelle Zier-Münzen, die in nahöstlichen Ländern und Kulturen häufig für Kopfschmuck verwendet werden. Obwohl es sich nicht um echtes Zahlungsmittel handelt, repräsentieren sie eine kulturelle Tradition, die über Generationen weitergegeben wurde und tiefe Bedeutung in ihren Gemeinschaften trägt. Solche dekorativen Kleidungsstücke sind in der nahöstlichen Tradition weit verbreitet und verkörpern – auch wenn sie für Außenstehende schwer zu verstehen sein mögen – die Geschichte und Identität eines Volkes.
Dieses Werk geht über die Zurschaustellung eines bloßen physischen Gewichts hinaus. Es verkörpert die Strapazen und die Qual, die geflüchtete Frauen während seiner Entstehung erlebt haben, ebenso wie ihre Sehnsucht nach ‚dem, was Heimat hätte sein sollen' – jenen Orten, die sie gezwungen waren zu verlassen. Es ist der Beweis dafür, dass Mode über Ästhetik hinausgehen und zu einem kraftvollen Medium für gesellschaftliche Botschaften und menschliche Geschichten werden kann.
Mit dieser Arbeit hat Nazzal Studio mehrere Diskursebenen – die Flüchtlingskrise, kulturelle Identität und die Arbeit von Frauen – in einem einzigen tragbaren Kunstwerk materialisiert. Es wird als bedeutendes Beispiel dafür gewürdigt, wie Mode eine wichtige Rolle an der Schnittstelle von Kunst und gesellschaftlichem Dialog spielen kann.
Die verwendeten Münzen sind traditionelle Zier-Münzen, die in nahöstlichen Ländern und Kulturen häufig für Kopfschmuck verwendet werden. Obwohl es sich nicht um echtes Zahlungsmittel handelt, repräsentieren sie eine kulturelle Tradition, die über Generationen weitergegeben wurde und tiefe Bedeutung in ihren Gemeinschaften trägt. Solche dekorativen Kleidungsstücke sind in der nahöstlichen Tradition weit verbreitet und verkörpern – auch wenn sie für Außenstehende schwer zu verstehen sein mögen – die Geschichte und Identität eines Volkes.
Dieses Werk geht über die Zurschaustellung eines bloßen physischen Gewichts hinaus. Es verkörpert die Strapazen und die Qual, die geflüchtete Frauen während seiner Entstehung erlebt haben, ebenso wie ihre Sehnsucht nach ‚dem, was Heimat hätte sein sollen' – jenen Orten, die sie gezwungen waren zu verlassen. Es ist der Beweis dafür, dass Mode über Ästhetik hinausgehen und zu einem kraftvollen Medium für gesellschaftliche Botschaften und menschliche Geschichten werden kann.
Mit dieser Arbeit hat Nazzal Studio mehrere Diskursebenen – die Flüchtlingskrise, kulturelle Identität und die Arbeit von Frauen – in einem einzigen tragbaren Kunstwerk materialisiert. Es wird als bedeutendes Beispiel dafür gewürdigt, wie Mode eine wichtige Rolle an der Schnittstelle von Kunst und gesellschaftlichem Dialog spielen kann.








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