
Die Schleifen, die die österreichische Hutmacherin Sassa Ann van Wyk fertigt, kommen Skulpturen gleich, die auf dem Kopf thronen. Sie erlernte das Hutmacherhandwerk mit dreizehn in Wien, trat mit achtzehn in Philip Treacys Atelier ein und bereitet nun die Eröffnung ihres ersten eigenen Studios am Boulevard Voltaire in Paris vor. Ihre Schleifen beginnen mit ungewöhnlichen Materialien. Glänzendes Spandex, Latex und Straußenfedern schweben in dynamischen Schlaufen durch die Luft. Sie sind Objekte und zugleich Schleifen, die am Haaransatz ruhen. Nun, da übergroße Haarschleifen die Laufstege dominieren, erinnern ihre auf den ersten Blick an gewaltige Kronen.
Sie sagt, einen Hut anzufertigen fühle sich an, als kröne man jemanden. Doch sie selbst hat noch nie eine ihrer eigenen Kreationen getragen – ihr fehle der Mut, den ihre Kundinnen besitzen, behauptet sie. Federn, die in der Luft tanzen, Schlaufen, die sich der Schwerkraft widersetzen. Diese aus den Händen einer Handwerkerin geborenen Skulpturen existieren nicht als Mode, sondern als tragbare Kunst. Hätten Sie den Mut, ihre Krone zu tragen?
Sie sagt, einen Hut anzufertigen fühle sich an, als kröne man jemanden. Doch sie selbst hat noch nie eine ihrer eigenen Kreationen getragen – ihr fehle der Mut, den ihre Kundinnen besitzen, behauptet sie. Federn, die in der Luft tanzen, Schlaufen, die sich der Schwerkraft widersetzen. Diese aus den Händen einer Handwerkerin geborenen Skulpturen existieren nicht als Mode, sondern als tragbare Kunst. Hätten Sie den Mut, ihre Krone zu tragen?








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