다나 와이즈의 가상 기업, 예술과 상업의 경계를 묻다 — Cover

Dana Wyses fiktives Unternehmen hinterfragt die Grenze zwischen Kunst und Kommerz

Das Projekt ‚Jesus Had A Sister Productions' der Künstlerin Dana Wyse ist ein nicht existierendes Unternehmen, das dennoch einen verführerischeren Produktkatalog vorweist als jede reale Marke. Pillen, die Sofortlösungen versprechen, dehydrierte Weltraumnahrung, Zeitreisen zum Discountpreis, Spionagegadgets, Transistorradios, unsichtbare Objekte, raffinierte Lebenstricks und sogar Taschenwaffen für die Revolution – alles präsentiert in Verpackungsdesign im Retro-Stil.

Mit einer fiktiven Hintergrundgeschichte, die behauptet, das Unternehmen sei 1786 vom Ur-Ur-Ur-Großvater der Künstlerin gegründet worden und habe seine Fabriktore keinen einzigen Tag geschlossen, agiert diese imaginäre Firma als vollständig ausgearbeitete alternative Realität. Die Vintage-Grafiken und Produktfotografien erinnern an alte Werbekataloge, doch die darin enthaltenen Waren sind konzeptuelle Wunschprodukte, die in der Realität nicht erworben werden können.

Das Projekt lässt geschickt die Grenze zwischen Kunst und Kommerz verschwimmen und fragt, was wir in einer Konsumgesellschaft wirklich wollen. Welches würden wir wählen, wenn wir mit Produkten konfrontiert werden, die perfekte Lösungen versprechen? Wyses Arbeit parodiert die Kommerzialisierung des Begehrens und weigert sich gleichzeitig, dessen Verlockung zu leugnen.

Es ist ein scharfer Kommentar zur zeitgenössischen Konsumkultur und ein konzeptuelles Kunstprojekt, das durch humorvolle visuelle Sprache artikuliert wird. Welche Pille brauchen Sie gerade jetzt? Vielleicht sind es irgendwie alle.
DOWNLOADS
커버 이미지 + PAP 로고 합성 갤러리 이미지 다운로드는 스탠다드 멤버십 전용입니다.
참여 크리에이터는 본인 작품을 무료로 다운로드할 수 있어요.
멤버십 구독하기 →로그인
개인 사용 및 비상업적 용도에 한해 사용 가능