
Die französische Künstlerin Angélique Aubry konstruiert Narrative sozialer Frustration und Verzweiflung durch das Medium der Puppe. Sie näht von Hand Kleidungsstücke aus billigem, glänzendem Seidenstoff auf Skulpturen mit nicht zu deutenden Gesichtsausdrücken und erschafft so Figuren, die schlaff, formlos oder aneinander gelehnt existieren. Inspiriert von Horrorfilmen, zeitgenössischer Philosophie und der Commedia dell'arte weigert sich ihre Arbeit, sich mit Pessimismus zufriedenzugeben – sie zieht die Betrachtenden ins Zentrum des Unbehagens, während sie gleichzeitig die Möglichkeit einer kollektiven emotionalen Befreiung offenhält.
Ausgehend von der Skulptur hat Aubry ihre Praxis auf Batik, Puppen und Kostüme ausgeweitet. Seit 2021 arbeitet sie mit Ludovic Beillard zusammen und erweitert ihr Werk um Video und Performance. Die Personas, die sie gemeinsam performen und filmen, werden später in Puppen verwandelt und materialisieren sich schließlich als Installationen, die die Grenzen zwischen Medium und Narrativ verwischen.
Aubrys Arbeit bewegt sich an den Grenzen von Textilkunst, Skulptur und Performance und visualisiert die kollektiven Emotionen der zeitgenössischen Gesellschaft. Ihre Puppen sind nicht bloße Objekte, sondern Spiegel, die die Frustration und Isolation innerhalb unserer Gesellschaft reflektieren, und dienen zugleich als Gefäße für potentiellen Trost. In der fragilen Balance zwischen Unbehagen und Empathie offenbart Aubry leise die heilende Kraft der Kunst.
Ausgehend von der Skulptur hat Aubry ihre Praxis auf Batik, Puppen und Kostüme ausgeweitet. Seit 2021 arbeitet sie mit Ludovic Beillard zusammen und erweitert ihr Werk um Video und Performance. Die Personas, die sie gemeinsam performen und filmen, werden später in Puppen verwandelt und materialisieren sich schließlich als Installationen, die die Grenzen zwischen Medium und Narrativ verwischen.
Aubrys Arbeit bewegt sich an den Grenzen von Textilkunst, Skulptur und Performance und visualisiert die kollektiven Emotionen der zeitgenössischen Gesellschaft. Ihre Puppen sind nicht bloße Objekte, sondern Spiegel, die die Frustration und Isolation innerhalb unserer Gesellschaft reflektieren, und dienen zugleich als Gefäße für potentiellen Trost. In der fragilen Balance zwischen Unbehagen und Empathie offenbart Aubry leise die heilende Kraft der Kunst.









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